die-erfindung

wie und warum ich das Master Pad erfunden habe
 
 

Vorgeschichte zur Erfindung - Umstände/Situation bis zur Entwicklung der Idee

 

Vorgeschichte der Vorgeschichte/ Prolog

oder auch:"Es war einmal...." könnte es heissen. Am Anfang steht immer eine Idee. Doch was war vor der Idee? Vor der Idee war da ein Umstand. Es heisst nicht umsonst "Not macht erfinderisch". In meinem Leben ist das fast Motto, denn ein Leben ohne Umständlichkeiten gibt es bei mir leider ncht.

Da wird es zwar andererseits nie langweilig, aber hätte ich die Wahl und vor 10 Jahren schon gewusst, oder geahnt was ich heute weiss , so hätte ich mir sehr wahrscheinlich NOCH sehnlicher ein ruhiges und beschauliches Leben gewünscht.

So, dachte ich immer nur, das ist eben JETZT eine besondere Situation, ein dementsprechender Umstand, eine Ausnahme und wie man so leichtfertig dann sagt: "Besondere Situationen erfordern besondere Massnahmen" (ohne eben zu ahnen, das man vielleicht gerade mitten drin ist in ein Leben hineinzuschlittern, das eine einzige Ausnahmesituation darstellen wird und gewisse Umstände nie wieder nachlassen werden).

Ich dachte ausserdem immer, das sich dann schon irgendwann wieder, nach Abschluss der jeweiligen Situation die Ruhe ganz von selbst wieder einstellen wird, so das ich auf mich zukommen liess, was da so kam und in dem Glauben war, nach jeder Flut kommt ganz automatisch von selbst die Ebbe, wie ein Naturgesetz eben. Etwas das einem im Grunde auch die Ruhe lässt, die Unruhe so zu lassen wie sie ist, da sie ja irgendwie zur Natur gehört und ganz von selbst wieder vergeht.

Wie gesagt, hätte ich es geahnt, hätte ich vielleicht so manches mal nicht einfach so zugewartet, gehofft, gedacht, geglaubt und in dem Glauben Dinge geschehen lassen, da ich jedes mal NACHDEM sich herausstellte, das nun eine besondere Situation da war, auch annahm, das DIES eben die Ausnahme gewesen sein muss und man gewisse Dinge eben doch nur einmalig in seinem Leben erlebt - eben auch unruhige Zeiten. 

Bei den meisten Leuten ist das so.

Ich glaubte jedoch daran viel zu lange. Was wohl auch daran liegen mag, das ich mich davon habe blenden lasse, das es eben bei den meisten ANDEREN Leuten so ist und darüber nicht bemerkte, das ich einfach nicht bin wie die anderen.

So näherte sich oftmals in meinem Leben wärend ich noch glaubte auf die Ruhe hoffen zu können nach irgendeiner "Lebenskatastrophe" die dann sicherlich wieder einkehren möge, wie eben bei anderen Leuten auch, schon die nächste Katastrophe der ich noch "abwartend" mit voller Breitseite begegnete und ich so also - im Nachhinein betrachtet - nur selten ein Fettnäpfchen, eine "Katastrophe", einen Schicksalswink, Pech, oder wie auch immer man das nennen mag - ausliess.

Mein Leben schien und scheint eine einzige Aneinanderreihung von mittelprächtigen persönlichen Katastrophen und Pechstränen zu sein. Und zwar von der Art, das man wirklich geneigt ist sich zu fragen, was man denn immer so "falsch" mache, das einem ausgerechnet dies oder jenes und dann auch noch welches und zuguterletzt nicht selten auch noch mehreres gemeinsam oder direkt aneinanderereihend passiert.

Andererseits ist es mit dem Glück fast ganz genauso.

Mein Bruder sagte schon einmal, ich hätte manchmal mehr Glück als Verstand. Das mag noch dahingestellt sein, zumal letzteres tatsächlich mal überprüft wurde....(seit dem weiss ich das ich eigentlich sogar "mehr Verstand" besitze als der Durchschnitt, jedoch macht mich das nicht unbedingt verständiger, was wohl an dem Umstand des Asperger Autismus liegt)

Manchmal hatte ich auch den Eindruck, das dieses Glück leider auch immer nötig und dazu da war die anderen Situationen aufzufangen, so das ich es leider nie als zusätzlichen Bonus empfind und empfand, sondern immer als Ausgleich, den ich gerade dringend nötig gehabt hatte und der glücklicherweise eingetreten war und damit irgendeine vorher stattgefundene "Katastrophe" lediglich abmilderte, mich tröstete und nicht so schwer erschienen liess.

Auf wiederum einer ganz anderen Seite schein ich ein unverbesserlicher Optimist zu sein, ein ewig hoffender und verfüge nicht nur über unendlich viel Phantasie (wenn auch nur "eingeschränkt" worauf ich später noch mal zu sprechen komme) sondern eben dies sind auch die Bausteine meiner unkaputtbaren Resilienz.

Wie sonst kann man gewisse Fehler sogar mehrmals machen, wenn man nicht VOR einer neuen Situation und NACH einer negativen Erfahrung der Meinung und (irrigen) Annahme sei, das einem solches, nach gemachter Erfahrung; nun sicherlich NICHT noch einmal passiere und prompt steht man mit einem Fuss bereits erneut in einem ähnlich anmutenden Fettnäpfchen mitten drin?

Das mag mit meiner eingeschränkgen Phantasie z.B. bezüglich der Bösartigkeit mancher Menschen zusammen hängen. Kreative Phantasie in gestalterischen Belangen habe ich jede Menge, nicht aber was die Natur des Menschen anbelangt und die ist es die auch Situationen unberechenbar und damit undurchschaubar vulnerabel für mich werden lässt.

Aber genug der "Schwafelei", ich wollte zum Beginn.

Not macht erfinderisch - was zur Erfindung führte

Zum Beginn der Geschichte warum ich eine Erfindung machte.  Warum sie für mich nötig war und wie es dazu kam. (Aus den Jahren 1988-1997 die "Entwicklungsphase" und Reifung der Idee)

Wie gesagt, am Anfang steht zwar eine Idee, aber diese Idee ist meist gewissen Umständen geschuldet - wie auch in meinem Fall.

Bei mir kamen gleich mehrere Umstände zusammen. Ganz praktisch gesagt war ich in einem Bereich der mich zu der späteren Erfindung führte, dabei wärend des Schulbesuchs auf dem zweiten Bildungsweg mein schreckliches Schriftbild durch Abschrift aller Mitschriften des Schultages auf der Schreibmaschine auszumerzen. So erhielt ich ordentliche, lesbare strukturierte Unterlagen. 

Ich wurde zum ersten mal in meinem Leben die beste an der Schule und damit belohnt, das ich eine Klasse überspringen durfte. Da es gleich die Abschlussklasse war, bekam ich ein Abschlusszeugnis, ohne eine Prüfung ablegen zu müssen und belohnte mich selbst damit gleich einen weiteren Schulabschluss dran zu hängen. Vor allem auch deshalb, weil ich nun ein Jahr in meiner Planung zu wenig hatte und somit Zeit über.

Irgendwann fand ich es zu verschwenderisch einfach nach der Schule vom Papier alles sauber abzutippen und dann die Vorlagen weg zu werfen. 

Am Anfang war das Problem

Auf der Suche nach der Definierung und dann Lösung eines Problems, oder auch: Erste Entwicklungsschritte

Ich fing an, am Papier "zu arbeiten" bzw an der Schreibunterlage. Im laufe der folgenden 2 Schuljahre und der noch später folgenden Berufschuljahre entwarf ich für mich Folien mit Vordruck, die ich nur abwaschen brauchte. Leider benötigte ich immer mehr Folien, da die Menge des Stoffes und die Anzahl der Fächer mehr wurde. Parrallel entwickelte sich leider auch eine zunehmende Müdigkeit, die meine Disziplin über die Zeit dahinschmelzen liess. Oftmals war ich nach der Arbeit, oder nach der ganztägigen Berufschule zu müde um alles vom selben Tag abzutippen und so benötigte ich mehr Folien.

In der Arbeit wiederum setzte ich die Folien nicht für Unterrichtsstoff ein, sondern für die notwendigen "Übergabe-informationen", um sie jederzeit griffbereit zu haben. Bisher wurde diese "Merktechnik" immer mit einem normalen "Karo-block" erledigt, der jedoch aus Papier nicht immer ganz im Berufs-alltag, allen Situationen stand hielt. Er erfüllte zwar den Zweck Informationen dort festhalten und jederzeit ablesen zu können zb. für die Berichtserstattung am Ende einer Schicht in die Dokumentenechten Unterlagen, jedoch erfüllte er andere Zwecke nicht.. War der Block wärend der Arbeit feucht, oder nass geworden, aus der Tasche gefallen, konnte das Papier leicht reissen, knittern, wurde unleserlich, Papiere lösten sich leicht vom Block und die gesammelten Notizen, waren zwar schnell festgehalten, aber nie schnell auffindbar, da es beim niederschreiben keine "Struktur" gab. Man schrieb so mit, wie es "abgelesen" wurde bei der Dienstübergabe.

Benötigte man später Informationen daraus, eine bestimmte Person betreffend musste man quasi zuerst diesen Namen auf dem  Blatt entdecken und dann war klar, alles was an Infos nach diesem Namen geschrieben war, gehörte quasi zu der Person. Das war die einzige Orientierung. Das musste man wissen bzw entstand quasi automatisch als einzige Struktur wärend des Schreibens, also wusste man das als Verfasser. Jeder andere hätte damit aber niemals etwas anfangen können.

Also versuchte ich am "Medium -Papier als Merkzettel" gleich von mehreren Perspektiven her zu "arbeiten"/etwas zu verbessern, so das es für mich Alltagstauglich wurde.

Da war die Notizfähigkeit, also die Möglichkeit Informationen zu hinterlassen und die "Lesefähigkeit" also die Methode Informationen ganz schnell wieder abrufen zu können und zwar übersichtlich und klar strukturiert, vielleicht sogar strukturierender als das Umfeld und damit sogar hilfreich bei der Arbeitsorganisation.

Arbeitsorganisation war ein großes Problem für mich.

Als Berufsanfänger hatte ich damit zu kämpfen, das es einerseits routinemäsige Abläufe gab an deren Vorgaben man sich halten sollte, der Beruf und das Arbeitsumfeld, aber ständig mit unvorhergesehenen Situationen umgehen musste und das auch möglichst routiniert.

Fast nicht unter einen Hut zu bringen.

Bzw das heisst, Routine zu beherrschen und zwar so, das Unterbrechungen einen nicht "aus dem Takt" bringen bzw bei einer Unterbrechung man nahtlos wieder zum Standardprogramm zurück kehren kann, ohne durch die Unterbrechung etwas vergessen, oder durcheinander gebracht zu haben.

Im Gesundheitsberuf könnte das fatale Folgen haben, sowohl bei Fehlern in der Routine, als auch in einer "Ausnahme/Notfallsituation" .

Was mir aber damals nur "unbewusst" deutlich wurde - genau das war mein Problem. Ichh kam immer wieder durcheinander, war aber auch noch in der Ausbildung, hatte Ansprüche an mich und die Ausführung meiner Arbeit und es gab Erwartungen an mich in meiner Rolle dieses Berufs. Ganz unabhängig davon, ob man als Azubi von mir bereits soviel VErantwortung hätte erwarten können oder nicht. MAn ist da auch als Mensch und hat Vorstellungen.

Anderseits war ich - ganz persönlich - immer in der Situation, das ich versuchte nicht auffallen zu wollen, denn ich fiel immer auf. Also hatte ich da, unabhängig von einem speziellen Berufsfeld, noch ganz eigene Anforderungen an mich.

Ich war ein ewiger Spätzünder gewesen, stand manchmal rum und sah verträumt aus, machte mir Gedanken (wo andere es aber anscheinend auch NICHT taten) brauchte in den Augen anderer zu lange, "sah die Arbeit nicht" und derartige Dinge.

Oftmals war ich "zu genau", ein "Umstandskrämer", nicht gerade praktisch veranlagt, ewiger "Theoretiker"...

Bis zu meinem ca 16. Lebensjahr und noch länger sprach ich ja auch andauernd zu leise, so das man mich STÄNDIG auffordern musste lauter zu sprechen, ich "schlich", bewegte mich bedächtig und zaghaft, ohne zu wissen das dies alles mit meiner Wahrnehmung, ganz speziell, der Umwelt zusammenhing.

Als Kind war ich ewig kränkelnd, immer zu schmächtig, untergewichtig, blass auch wenn ich "gesund" war, hatte irgendwie oft das "nachsehen", merkte das aber auch kaum.

Ich war eben irgendwie anders.

Ich war Autist.

Doch auch das merkte niemand. Man merkte aber das ich "anders" war.

Gegen dieses "Anders-sein" hatte ich also bis Ende der Schule angekämpft, bis zum Eintritt in die Beruffschule . Es war mein ständiger verhasster Begleiter ich versuchte es zu verbergen, versuchte "normal" zu wirken.

Meine Mutter gab mir Tipps mit zum Vorstellungsgespräch:" Sprich laut und deutlich und kurze Sätze". "Mach einen festen Händedruck", "Lächle öfter mal". "Sag dies und jenes" oder "sprich dies und jenes lieber so oder so aus".

Mir wurde dadurch klar, das ich mein Anders sein auch irgendwie verbergen musste.

Anders zu wirken liess die Leute schnell auf allerhand anderes schliessen. Eigentschaften, die einem dann zugeschrieben werden, sind selten förderlich.

So war auch schon mein Berufsstart anders gewesen. Ich brach die erste Lehre ab, wegen einer Allergie, die ich zwar auch wirklich offiziel hatte, aber andererseits würde ich sagen, mir fehlte die nötige Reife für den Ernst des Lebens. Ich wurde auch gemobbt.

Da - bei dem Ernst -  war ich noch gar nicht angekommen.

Bei meiner Geburt war das auch so. Jahrelang, ich glaube bis zu meinem 4. Lebensjahr, wirkte ich so "abwesend" das ein Kinderarzt gesagt haben soll zu meiner Mutter:" die ist hier auf der Erde einfach noch gar nicht angekommen, rufen Sie mich an, wenn sie das erste mal trotzig mit dem Fuss aufstampft" Weil ich bis dahin immer so äusserst still, leise und genügsam war.

Wie bei vielem in meiner Nachfolgenden Entwicklung änderte sich auch das irgendwann aprupt. 

Doch wieder zu dem Punkt wo und wie ich versucht habe diese "Notizmöglichkeit" zu verbessern.

Nach der abgebrochenen ersten handwerklichen Ausbildung, war ich also durch erneuten Besuch der Schule über den 2. Bildungsweg angehalten gewesen eine Methode zu finden meine "Notizen" zu managen, zu ordnen und später bei der 2. Ausbildung auch meine Arbeit zu strukturieren, um nicht aufzufallen.

Andere lösen dieses Problem für sich möglicherweise intuitiv oder begnügen sich mit dem Notizblock, ODER haben für sich genug kompensiert, wenn sie damit auskommen. Aber bei mir gab es eben neben dem offensichtlichem, in der Arbeit begründetem, noch viel mehr zu strukturieren. 

Ich löste das Problem zuerst analytisch. Erst musste deutlich sein, WAS ich als "Problem" formulieren und definieren würde, bevor ich dazu passend, systematisch, ebenso analytisch eine Lösung suchen und finden konnte.

Dazu zählte auch die Möglichkeit die Arbeit überhaupt zu "erfassen". Wie gesagt, ich hatte gelegentlich den Ruf "Arbeit nicht zu sehen" (was mir im Zusammenhang mit Kollegen Probleme bereitete bzw "definierte" . Also fing ich an zu "sammeln", zu beobachten, zu analysieren was denn überhaupt für Tätigkeiten so anfallen und dabei "sammelte sich viel an".

Bald hatte ich eine Liste. Eine Liste für den "Routine-tagesablauf". Eine Liste von den "meisten unvorhergesehen plötzlich auftretenden Tätigkeiten", Eine Liste für dies und jenes. Ich teilte alles was auf der Arbeit geschah ein in Kategorien. Routine die geplant abläuft. Routine die nur im Fall xy eintritt. Tätigkeiten die nötig sind aber nicht routinemässig auftauchen und folglich auch ohne Standard sind etc. Ich machte Listen und Tabellen und stellte mir die Prozesse grafisch dar.

Alsbald hatte ich für mich eine Art ideales "Tabellen-formular" entworfen, das sowohl der Routine, als auch unvorhergesehenen Situationen stand hielt und mir half meine Arbeit zu organisieren und übersichtlich zu gestalten und sogar darüber hinaus. Es hatte planerische und "vorausschauende" Elemente.

Zum Leidwesen meines Umfeldes fielen bei meinen Analysen, mir nicht nur meine eigenen Schwächen ins Auge für die ich zuncächst keine Worte hatte, oder nicht die passenden, sondern wurden dabei auch "Desorganisationen" mancher Abteilungen viel offensichtlicher für mich. Wärend ich also über die Zeit meiner Ausbildung hinweg, an einem Strukturierendem, dem Arbeitsumfeld anpassungsfähiges, Notizmaterial entwickelte, suchte ich ebenfalls nach einer Lösung, die viel globaler war.

Da fragte ich mich zb wie man es schaffen könnte, wärend dieser Ausbildung nicht gleichzeitig immer symbolisch mit einem Bein im Knast zu stehen. Ich fragte mich auch nach Strukturen der Ausbildung und begann andere das zu fragen. 

Ich merkte es kaum, aber in meinem Alltag hatte ich für mich dieses Strukturproblem so gut gelöst, das manche gar nicht glauben konnten das dies eine besonders schwierige Sache für mich sei, sondern es erschien bald wie eine Stärke von mir zu sein, sofort analytisch in meinem Umfeld erfassen zu können, wo hier die Strukturen lagen, und wo Schwächen waren. Ich wurde immer besser darin und konnte dies bei Kritik an meiner Person alsbald als Gegen-Argument  einsetzen, das zunächst entwaffnend wirkte.

Viel zu oft hatte ich das Nachsehen gehabt ,weil ich nicht schlagfertig bin.

Auch wenn ich durch meine Art der Analyse oftmals auf "des Pudels Kern" traf und damit Recht hatte, so waren meine "Ergebnisse" nur für mich hilfreich, aber nicht immer für jeden anderen erfreulich.

Ich begann mich für die Gesundheitspolitik zu interessieren und hatte auch "Kapazitäten" dazu, da ich mir meine Hilfe ja bereits geschaffen hatte, jedoch begann nun hier der Abschnitt wo ich durch mein Interessse wiedermal andere zu überholen begann, ohne das wirklich gewollt zu haben.

Da hatte ich also mit meinem Werkzeug, das ich auch noch näher beschreiben werde, meine persönliche Kompensation für meine Schwächen geschaffen, da war ich über die drei Jahre meiner Ausbildung darin so gut geworden, das mir gegen Ende niemand mehr geglaubt hätte, das man mich mal als verträumt bezeichnet hätte, da entwickelte sich die damit gewonnene Sicherheit in einer gewissen Eigendynamik zu einem Verhalten mit dem ich dann leider wieder auffällig geworden war. Da hatte ich zunächst meine Nachteile überwunden und fing nun an ungewollt zur Überholung und damit wieder zur Auffälligkeit zu werden - wie sehr habe ich das gehasst, aber diese Entwicklung war fast unmerklich.

Aber nun mal zum Produkt bzw zur Produktentwicklung. (Ab 1996-1999)

Da war also auf der einen Seite ein "Methodenproblem" und auf der anderen Seite ein "Materialproblem".

In der Zwischenzeit ermöglichte der Technische Fortschritt bereits Taschencomputer, jedoch hatten die so ihre Nachteile. Ich verfolgte mit Begeisterung zunächst diese Entwicklung in der Hoffnung eiines Tages für MEINE Zwecke ein erschwingliches Gerät zu haben. Dazu kam es auch, für mich ganz persönlich, aber mit dem Arbeitsumfeld und dessen dort notwendigen Eigentschaften passte diese Form der Notizmöglichkeit immer noch nicht zusammen.

Welche waren das ?

Vielleicht sei an dieser Stelle allgemein gesagt das für die Entwicklung von Problemlösungen immer eine ausführliche Analyse eine gute Grundlage darstellt.

Die Analyse des Problems bzw. des Zwecks:

Problem: Der Mensch kann sich nicht immer alles merken und verwendet daher gern Notizzettel (Materialproblem)

Problem der Notizzettel:

sie sind anfällig bei Nässe,Feuchtiggkeit, knicken, reissen etc und zb im Gesundheitsbereich nicht sehr hygienisch.

Ausserdem: Wertvolle Informationen auf "billigem Medium"

Problem der kl. Taschencomputer:

zu teuer, Anwendungsfehlerquote, Schulungskosten, nicht leicht erschwinglich, man muss erst die Hürde überwinden sie anwenden zu lernen....."Wenns runterfällt ist die Uhr kaputt".

"Bis das Ding gestartet ist, hab ichs drei mal auf so einen Haftnotiz-zettel geschrieben" (der aber nach einer Weile nicht mehr haftet und auch aus Papier besteht).

Als ich eines Tages jemanden sah der so einen Taschen-pc verwendete und oben drauf einen gelben Zettel kleben hatte, fand ich mich in meinem Wunsch hier etwas ideales an "Notizmedium" zu finden/zu schaffen, bestätigt.

Mein Vater hatte mir den Rat gegeben, alles zu dieser "Idee", am besten in einer Schublade, zu sammeln und auf den richtigen Moment zu warten und dann alles umzusetzen. (Das hatte ich in den Jahren 1993-1997 hauptsächlich getan und auch darüber hinaus)

Ich sammelte wärend meiner Ausbildung:

Anforderungen an das Material

Argumente

Tabellen

nützliche Informationen, die in keinem Buch standen, aber in vielen Besprechungsräumen an der Wand hingen oder an den Schränken, weil man sie nicht "im Kopf" haben konnte.

Andere Inhalte, die ich mir wünschte, die nützlich waren

Vergleichbare Produkte

vergleichbare Anwendungsgebiete

Methoden zur Produktion

zum Produktdesign

zur Finanzierung

Als ich die Schublade auspackte und das gesammelte "in Verbindung brachte" und "konzentrierte" war eine Art kleines Taschen-notizbuch mit Nachschlagewerk für Krankenpflegeberufe entstanden.

Dazu gesammelte Ideen zur "Umsetzung"/Produktion und Finanzierung.

Der Einband aus speziellem Material zum Umknicken. Alles quasi dem schnellen Nachschlagewunsch, aber auch der Notizmlöglichkeit geschuldet.

z.B. auch abwaschbar.

Mit einer Tabelle, so das man seine Notizen in der Struktur niederschreiben kann, das man sie hinterher schneller und übersichtlicher finden konnte, auch schnell änderbar, weil es eben eine abwaschbare Folie war. Ganz für den eigenen BEdarf.

Ich hatte eine Art neuartiges "Buch " entworfen.

Nun war es schwierig dies in "Eigenregie" zu produzieren, ich hatte ja keine Erfahrung und keine Ahnung, hatte aber schon die ganze Zeit wärend des "sammelns" auch Firmen gesammelt, die z.B. durch Werbung, oder Anzeigen mich in dem Vorhaben unterstützen könnten. Damals gab es auch noch kein "Book on Demand Verfahren, als ich mit dem Konkret-werden der Idee anfing)

Was ich damals aber nicht wusste, war das zb Pharma-firmen keine Werbung in "nicht ärztlichen Medien" machen durften. Zumindest eben nicht solche Werbung wie ich sie dort gern gehabt hätte, nämlich "informierende".

Da hatte ich in einer Praxis zb eine anatomische Abbildung gesehen, die von einer Pharma-firma geliefert worden war. Wie sonst hätte ich evtl so eine Grafik in ein Buch bekommen, wenn ich keinen Grafiker gehabt hätte und dachte hiermiit 2 Fliegen mit einer Klappe erschlagen zu können.

MEINE Vorstellung dieses Werkes war damals auch leider dem Trend vorraus (Bunt, mit Register, mit Symbolen, Gummierter Einband, Kitteltaschen-größe), so das Verlage ablehnten, wegen zu hoher Kosten.

Ich wollte dieses Werk mit einem Kalender, mit Register, mit Zeichnungen und zwar FARBIG, was 1996-1998 noch neu bzw in den Anfängen war. Zumindest als später sog. "Kitteltaschenbuch" gab es das damals noch nicht.

So allmählich beschäftigten sich ein bis zwei Verlage damit, denn anscheinend schien sich mein Gespür für diesen Trend zu bestätigen und es war doch eine Nachfrage da. Jedoch hatten die ihre festen Autoren und bei der Vorstellung meiner Idee hiess es, das sei zu teuer, niemand würde soetwas kaufen. Andererseits kamen bereits Monate später zaghafte Anfänge solcher "Nachschlage-bücher" für die Kitteltasche heraus, die ebenfalls einen stolzen Preis hatten, der aber auch bezahlt wurde.

Nur diese versprachen nicht DAS was ich gern gehabt hätte.

So bileb ich weiter auf der Suche nach meinem idealen Medium.

Selbst der Abwaschbare Einband bei denen löste sich zu schnell von dem noch zu ge-wichtigen Inhalt.

Symbole waren unverständlich und ein Register nicht griffig. Ich fühlte mich fast um meine Idee betrogen.

Ich beobachtete scharf die Entwicklungen auf diesem Gebiet und es schien bald wie ein Wettlauf zu werden.

Da hatte ich nach einer Vorsprache mein Werk einem Verlag vorgestellt, der sagte ich möge doch bitte ein Probekaptiel schicken, welches ich dann mit der Ablehnungsbegründung zurück bekam, dies sei "zu wenig" für ein ganzes Werk.

Offensichtlich ein Kommunikationsfehler, wo doch nur ein Probekapitel gefordert war, wie kann man sich da beschweren, das kein ganzes Werk eingereicht worden war.

Ein erneutes Telefonat brachte zum Vorschein, ich möge eine Übersicht der Kapitel schicken und eine Art "Kurzvorstellung" wie das ganze Werk sein sollte.

Ich hörte ein Jahr lang nichts mehr von denen hatte inzwischen meine Ausbildung abgeschlossen, die Stelle gewechselt, da fand ich "mein Werk" bei diesem Verlag veröffentlicht, Jedoch durch einen derer Autoren...

Aber auch dieses Werk, war "unausgereift". Wieder ein zu dickes Buch, das in die Kitteltasche passen sollte, wieder der Einband zwar abwaschbar, jedoch zu bald vom Inhalt gelöst, weil dieser zu schwer und zu dick...

wieder die Kapitel zu groß, die Symbole nicht leicht intuitiv erkennbar. 

Im Prinzip wirkte es so, als hätte jemand die Idee gut gefunden, aber nicht im Ganzen deren gesamten Sinn und Zweck verstehen können, weshalb diese Ausführung so ausfiel wie sie ausfiel.

Ich vertiefte mich in die Materie und überlegte was auch ICH an meinem Werk noch verbessern könnte. 

Mittlerweile war auch das Produkt herausgekommen, das ich auch darin sehen wollte, ein sog. "Pflegekalender". doch auch dieser erfüllte nicht meine Ansprüche. Ein Kalender zwar, jedoch wie jeder andere, lediglich alle paar Seiten ein Eintrag zu Pflegethemen. Unwillkürlich, nicht wählbar, der Kalender gänzlich für Planungen z.B. bezüglich Schichtdienst, Besetzung, oder Urlaub ungeeignet und eben nicht wie meiner, der in dem anderen Werk integriert war.

Man hätte also um beides haben zu wollen zwei Dicke kleine Schwere Bücher in jeder Kitteltasche tragen müssen...

Miitten im Umzug ereignete es sich das ich noch (ein letztes) Mal auf die in unserer Stadt ansässigen Konsum -güter-messe ging, bei der auch die Erfindermesse war.

Dort erblickte ich das, was kurz zuvor in den Medien zb in den TV Nachrichten bereits berichtet wurde - eine Weltneuheit: die kleinen LED's die ich noch nie selbst gesehen hatte, gab es dort in einem Kugelschreiber integriert zu sehen.

Ich konnte mich schon immer für alles begeistern, das mehr Funktionalität aufwies als für nur einen Zweck und so hatte auch dieses Produkt mich in seinen Bann genommen.

Ich musste unbedingt daran kommen.

Es benötigte einiges an "Überredungskünsten" und "Beschwatzerei" um dann doch ein "Musterexemplar" zu ergattern und mein Eigen zu nennen.

Diesen Stift hatte ich also im Jahr 1997 auf der Erfindermesse erhalten.

Ich habe eben mal nachgegooglet, man findet sie immer noch unter: Bandi light pen. (Men autistisches Gedächtnis erlaubt mir, das ich mir ungewöhliche Dinge/Eigen-namen sehr gut merken kann auch über Jahre und Jahrzehnte, so das iich nicht mal aufstehen musste, um den Stift noch mal zu betrachten und dessen Namen zu erfahren)

Ich hatte wohl schon immer ein Gespühr für brauchbare Dinge und deren Anwendung, selbst wenn diese nicht sofort für mich offensichtlich einsetzbar erschien.

Der zündende Gedanke kam aber wenige Wochen später.

Ich "spielte" eines Abends mit dem Kugelschreiber herum und hatte dabei bereits ein Muster meiner zwischenzeitlich durch Kopie-shop erstellten "Schwestern-handbücher" in der Hand.

Meine Kollegen hatten mich damals danach gefragt, weil sie es bei mir gesehen hatten und sehr nützlich fanden. So hatte ich damals 2-3 Musterstücke an Kollegen verkauft. Die Vorläufer des späteren Werkes.

Wie ich da also mit dem Stift "rumspiele" und hantiere wurde es darüber dunkel und ich entdeckte das in der Kappe, die im übrigen transparent war, eine kleine Lupe enthalten ist, was wiederum so aussah, als könne man bei geschlossener Kappe den Stift nicht nur als Taschenlampe verwenden, sondern auch um zb einem Patienten damit in die Augen zu leuchten, wie es Ärzte gern bei Untersuchungen taten, oder auch um bei schlechter Beleuchtung das "Tropfsystem" einer Infusion genauer zu betrachten, wenn man "mal eben " wissen möchte, ob es noch tropft oder nicht. usw.

Also erschien mir dieser Stift bald ein begehrliches unentbehrliches Produkt und unbedingt mit anzubieten zu meinem "Notiz-nachschlagebuch"

Ich hatte mich auch wegen meiner Erfahrung mit dem Verlag bereits eine Weile lang damit beschäftigt, wie man denn nun aus diesem meinem bisherigen "Werk" etwas machen könne, das sich so sehr von allen anderen unterscheide, und etwas spezielles mitbringe, das ich diese "halben Werke" die bereits auf dem Markt existierten doch noch überflügeln könnte . Etwas das es zu einem notwendigerweise begehrenswerten bzw unentberhlichen ARtikel machen würde. Etwas miit einer bestechenden atraktivität, die "magisch anziehend" wirken müsste.

Wie ich da so "sinnierte" und mit dem Stift spielte, kam mir auch die Assoziation ganz schnell.

Wie wäre es, wenn dieser Stift eigentlich auf einer Nachleuchtenden Fläche schreiben würde, die sich quasi dadurch jedes mal beim Beschreiben neu aufladen würde?

Damit wären die Notizen auch im Dunkeln lesbar - z.B. im Nachtdienst? Ja! oder auch bei schlechten Lichtverhältnissen bei ganz anderen Berufen!

Diese Zeichnung erstellte ich wenig später. Das Buch so wie es aussehen würde, schon mit diesem neuartiken Stift integriert, der zunächst noch ein Kugelschreiber mit LED-Beleuchtung war. Die Erste Seite quasi transparent, dahinter die erste Folie mit den neuen Funktionen und Eigenschaften auf der man wichtigs schnell notierte, was dann wegen dem transparenten Cover beim Einstecken in die Tasche nicht vewischt, dahinter normales Papier oder abwaschbare Folien, teilweise auch Aufklebersysteme und das gewünschte Griffregister. Abbildungen sollten alle farbig sein, auch das Register - eine für Verlage damals zu teure Angelegenheit.

Wie wäre es, wenn man zb nicht unbedingt das ganze Werk, als zb mal NUR die Notizfolie mitschleppen wollte, also man das Werk von der wichtigen "Einbandsfolie" trennen könnte (diese Lösung hatte ich bereits erarbeitet) und diese aber unabhängig davon an gewissen Stellen "aufhängbar" wäre?

So, das man zb mit kontaminierten Händen, das Ding nicht anfassen muss, weil es noch irgendwo hängt, oder umgekehrt, wenn man sterile Handschuhe an hätte, oder noch beser, man hängt es sich mit zb einer Arbeitsanleitung oder Notizen vor die Nase (zb Werkzeugwagen, oder Pflegewagen) zieht sich DANN die Arbeits- oder sterilen Handschuhe an und muss, weil es vor einem hängt, es nicht mit sauberen oder dreckigen Händen aus einer Tasche ziehen usw....

allerhand praktiische Umstände kamen mir in den Sinn und allerhand Anwendungsweisen.

Auch für andere berufliche Branchen und Zwecke, als da wo ich es persönlich anwenden wollte. 

Ich war von Anfang an immer dabei vom kleinen ins Große zu denken, also immer parrallel zu überlegen, wie kann meine Lösung evtl auch vielen dienlich sein? oder auch, wie wäre sie gewerblich anwendbar, also Fragen und Überlegungen zu Produktion und Verkauf ( von dem ich auch etwas haben wollte, aber ansonsten hatte ich weiter kaum eine Ahnung davon).

Einige Momente später war mir klar, das hier mehrere Eigentschaften kombiniert werden müssten. Und zwar in einer Weise, in der sie bisher anscheinend weniger bekannt, oder eben noch nicht verbunden waren.

Ich hatte in meinen Gedanken die nachleuchtende, selbsthaftende "Notizfolie" als "Alleinstellungsmerkmal des Notiz-systems" entworfen und wusste, das deren Produktion möglich sein musste, ohne zunächst genau zu wissen wie.

Letzteres war aber auch erst mal nicht ganz so wichtig. Man muss ja nicht alles selbst können, selbst tun, selbst wissen. Es muss aber irgendwie machbar sein. Mir war klar es war machbar, also "spann" ich den Gedanken weiter und überlegte das mit diesem Unterschied das Entscheidende Merkmal gewonnen sei, das mich wirklich von allen anderen "abhob".

Mir war klar, das dies ein ganz entscheidender Fortschritt gegenüber den bisherigen "Produktgedanken" war.

Dieses "Material" im Buchdeckel, oder ALS Buchdeckel zusammen mit dem restlichen Entwurf würde ein einmaliges Produkt mit den entsprechenden atraktiven , bestechenden Eigentschaften sein.

Es könnte endlich den "Hebel" darstellen, der mir sowohl den Vorsprung, als auch die Situation/Position verleihen würde, um nun doch wieder bereits aufgegebene Verhandlungen antreten zu können, die bisher erfolglos geworden waren, da ich als unerfahrener Partner hier nichts atraktives, als eine kleine Idee, noch dazu eine kostspielige unsichere, und Risiko, wenn auch eine Neuheit zu bieten hatte.

Ich war ja auch kein bekannter Autor, oder sonst etwas studiertes wie z.B. ein Mediziner.

Damals hatte ich z.B. ein Werk in der Hand das von Medizinern entworfen worden war, sogenannter "Memorix" und dem Gedanken für ein "Nachschlageprodukt" für Schwestern schon sehr nahe kam (nur fehlte die Notiz- und die Kalender-möglichkeit).

Ich rannnte immer wieder in meiner Entwicklung gegen Mauern, entweder war ich nicht "Mediziner genug" nicht Verlagskauffrau genug, nicht "Autor" genug, nicht erfahren genug, nicht ausgebildet genug, nicht "Werbefachmann" genug. Nicht solvent genug, um mit irgendwelchen Produktionsschritten in Vorleistung gehen zu können, ODER um keine Partner zur Realisation zu benötigen. Nicht bekannt genug, als das ein Verlag, oder eine Firma sich darauf eingelassen hätte. Ich hatte nicht ausreichend "bestechliches" um meine Idee realisieren zu können, doch NUN schien das anders werden zu können.

Ich suchte nach der Materialgrundlage.

Solange bis mir jemand erklärte, ich müsse diese, wenn ich sie nicht finde, zum Patent anmelden, denn dann handele es sich um etwas so neues, das es das noch nicht gäbe und ich solle mich bei meiner Suche schon gleich zu Beginn darauf einstellen, das dies möglich sei.

Ich ahnte es zwar, konnte es aber nicht glauben, da die Möglichkeit so einfach schien.

Man musste doch nur Material x und y zusammen bringen und evtl auch z.

Ich konnte mir nur schwer vorstellen, das noch niemand auf die Idee gekommen war, aber es stellte sich dann später doch so heraus und so befasste ich mich recht bald damit, was denn nötig sei zu einer Patentanmeldung.

Von diesem Tag an vergingen noch einmal drei Jahre bis zur eigentlichen Anmeldung.

Inzwischen wohnte ich in einer anderen Stadt und nutzte meinen zweiten Urlaub des neuen Jobs und war inzwischen Mitglied des deutschen Erfinderverbands geworden, den ich bereits einige Jahre zuvor bei der Erfindermesse gesehen hatte, wo ich auch den Stift bekommen hatte, um mich der eigentlichen "Erfindung" und Patentanmeldung zu widmen.

Ich sass täglich im Patentamt, wärend andere im Sommer Urlaub machten.

Ich sammelte mal wieder:

Erfindungen und Gebrauchsmuster die meinem ähnlich schienen, Erfindungen und Gebrauchsmuster, die mir halfen mein eigenes zu formulieren, Entwicklungen die mir halfen zu verstehen, wie überhaupt so eine Schrift zu verfassen sei.

Ich sammelte auch Kontakte.

Dort sassen noch mehr Menschen die täglich recherchierten und eines Tages sass mir direkt jemand gegenüber. 

Wir kamen ins Gespräch.

So fand ich meinen ersten Patentanwalt ;-)

Eine von den Situationen, wo ich also mal "Glück" hatte. Wie gesagt, von da an waren es noch 2 Jahre bis zur eigentlichen Anmeldung und ebenso lang bis zum ersten Musterprodukt. Einige Beratungen hatte ich beim deutschen Erfinderverband, der jedoch bei den Erkundigungen zu Entwicklung und Anmeldung weniger hilfreich war , als bei Tipps gegen Ideenklau, welche natürlich auch immer nützlich sind. 

Fortsetzung folgt


4.8.12 19:40

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(18.8.14 19:10)
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